
Keine nebligen Spiegel mehr: Ihr Badezimmer wird endlich intelligent!
Wir alle kennen dieses Problem: Man kommt aus der Dusche, greift nach dem Handtuch – und sieht im Spiegel nur eine Wand aus weißem Nebel. Man versucht, den Nebel mit der Hand wegzureiben, doch das hinterlässt nur Flecken auf der Glasscheibe. Das ist wirklich nervig.
Deshalb kommen Infrarot-Spiegelheizungen ins Spiel. Anstatt darauf zu hoffen, dass sich der Dunst von selbst legt, nutzen diese Heizungen Infrarot-Emittenten, um die Kondensation schon im Keim zu unterbinden. Doch der wahre Vorteil zeigt sich, wenn man nicht mehr manuell schalten muss, sondern das smarte Zuhause die Kontrolle übernimmt.
Warum Infrarot?
Infrarot verschwendet keine Zeit damit, die Luft im Badezimmer aufzuwärmen. Die Energie gelangt direkt auf die Glasfläche. Dadurch erwärmt sich der Spiegel innerhalb von Sekunden. Selbst im tiefsten Winter, wenn das Glas eiskalt ist, sorgen diese Heizungen dafür, dass die Temperatur sofort über dem Taupunkt liegt. Kein Warten, kein Reinigen – einfach nur ein klares Spiegelbild.
Anschluss des Geräts
Die Einrichtung ist nicht besonders kompliziert – allerdings benötigt man die richtige Ausrüstung. Man braucht einen zuverlässigen Smart-Schalter oder einen IoT-Controller, der die benötigte Leistung bereitstellen kann. Die meisten Menschen nutzen Zigbee oder Wi-Fi, damit sie alles mit einem Knopfdruck am Handy steuern können.
Ich sehe oft, wie Leute das Gerät auf zwei Arten einrichten:
Erstens gibt es die „Wake-up“-Funktion. Dabei wird die Heizung so eingestellt, dass sie fünf Minuten vor dem Weckerklingeln anspringt. Wenn man dann die Zähne putzt, ist der Spiegel bereits warm.
Zweitens kann man einen Feuchtigkeitssensor verwenden. Sobald dieser einen Nebeldunst bemerkt, schaltet sich die Heizung automatisch ein. Man muss sich dann überhaupt nicht mehr darum kümmern.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Es klingt perfekt – aber es gibt einige praktische Aspekte, die man berücksichtigen muss.
Das Schnell erwärmen des Glases erfordert eine beträchtliche Menge an Energie. Wenn man zu viele solcher Heizgeräte an einer Stromleitung anschließt, kann das dazu führen, dass der Schalter durchbrennt. Man muss also darauf achten, wie viel Leistung die Elektrik im Haus überhaupt verkraften kann.
Außerdem sollte man die Heizgeräte nicht den ganzen Tag über auf maximale Leistung laufen lassen. Dadurch kann die Klebefilmoberfläche des Spiegels beschädigt werden oder die Lampen können langfristig geschädigt werden. Und bitte stellen Sie sicher, dass hinter dem Spiegel genug Luftzirkulation möglich ist. Man möchte schließlich nicht, dass die ganze Hitze direkt in die Wände dringt.